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140 Millionen Euro zum Welt-Tuberkulose-Tag 2021

Angesichts der Corona-Krise stellt die Bundesregierung 140 Millionen Euro zusätzlich für den Kampf gegen Tuberkulose bereit. Aktuell sind rund zwei Drittel der Tuberkulose-Programme unterbrochen, was zu 400.000 zusätzlichen Todesfällen weltweit führen könnte. Diese ernüchternde Erkenntnis zum Welt-Tuberkulose-Tag hat die Bundesregierung bestärkt ihr Engagement zu erhöhen. Das kommt dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zugute. Dieser wird zusätzlich mit 140.000.000 Euro aufgestockt, um Gesundheitsprogramme aufrechtzuerhalten und weiter zu fördern.

Die Corona-Krise hat zuletzt zu großen Rückschritten bei der Ausrottung von Tuberkulose geführt. Besonders medizinisches Personal und Arzneimittel waren nicht mehr verfügbar. Alle 22 Sekunden stirbt ein Mensch an Tuberkulose, 95 Prozent davon in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das kann und muss vermeiden werden, denn die Lungenkrankheit ist mithilfe von Antibiotika heilbar. Im Vorfeld kann Tuberkulose durch eine Schutzimpfung auch präventiv verhindert werden.

Investition in eine gesunde Welt

Mit dem Geld aus dem Fonds werden 100 Entwicklungs- und Schwellenländer unterstützt. Investitionen fließen besonders in die Lieferung von Tuberkulose-Tests, Beratung für Betroffene und Schutzmaterial für Gesundheitspersonal. Es ist davon auszugehen, dass in Teilen des südlichen Afrikas jeder zweite mit HIV infizierte Mensch auch mit Tuberkulose infiziert ist.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor dem Welt-Tuberkulose-Tag darauf hingewiesen, dass die medizinische Betreuung von Tuberkulose-Kranken in der Corona-Krise dramatisch gelitten hat. Im Jahr 2020 sind gegenüber dem Vorjahr schätzungsweise 1,4 Millionen Erkrankte weniger wegen ihrer Tuberkulose behandelt worden. Darüber hinaus sind möglicherweise mehr als 500.000 Menschen an Tuberkulose gestorben, weil ihre Krankheit nicht früh erkrankt wurde.

Was ist Tuberkulose?

Tuberkulose, früher als Schwindsucht bezeichnet, wird durch sogenannte Mykobakterien verursacht. Die Erreger befallen in erster Linie die Lunge. Jedoch ist auch eine Ansiedlung in anderen Organen möglich. Meist kann der Körper die Bakterien bekämpfen oder durch eine Einkapselung unschädlich machen. Die Krankheit bricht lediglich in zehn Prozent der Fälle aus.

Tuberkulose tritt weltweit auf und zählt neben HIV/AIDS und Malaria zu den am häufigsten vorkommenden Infektionskrankheiten. Laut WHO erkranken jedes Jahr beinahe 9 Millionen Menschen, circa 1,4 Millionen sterben jährlich an den Folgen, meist aufgrund einer unzureichenden Behandlung. Etwa 85 Prozent aller an TBC Neuerkrankten leben in Afrika, Südostasien und der westlichen Pazifikregion. 5 Prozent der weltweit auftretenden Neuerkrankungen betreffen Europa. Entsprechend dem „Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland“ des Robert-Koch-Instituts wurden in 2018 hierzulande 5.429 Tuberkulosefälle registriert.

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Eine ambulante Krankenzusatzversicherung erstattet Ihnen gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen für Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmittel und die Fahrtkosten im Rahmen einer ambulanten Behandlung. Zudem bietet Ihnen erweiterte Vorsorgeleistungen auch finanzielle Sicherheit, wenn eine schwere Krankheit festgestellt wird. Im Falle einer Erkrankung warten Sie mit der Krankenhauszusatzversicherung nicht lange auf einen Termin bei einem spezialisierten Facharzt. Sie profitieren zudem von Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, freier Krankenhauswahl und Krankenhaustagegeld bei einem stationären Klinikaufenthalt. Eine gute Zusatzversicherung macht Sie zum Privatpatienten im Krankenhaus inkl. Auslandskrankenversicherung.

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