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Gasanbieter wechseln und sparen

Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten um Geld zu sparen. Entweder Sie wechseln Ihren Gasanbieter, oder Sie können einen günstigeren Tarif bei ihrem lokalen Gasversorger wählen. Vergleichen Sie in nur wenigen Minuten alle verfügbaren Tarife und Anbieter und sehen Sie schnell und bequem, ob sich ein Wechsel für Sie lohnt.

Wenn Sie Ihren Gasversorger wechseln möchten, sollten Sie neben den Verbrauchskosten auch unbedingt auf weiteren Vertragsbedingungen achten. Preisgarantien auf festgelegte Zeiträume sind bei stetigen Preisanpassungen nach oben, grundsätzlich Vorteilhaft. Lange Vertragslaufzeiten wiederum sorgen für verlängerte Kündigungsfristen, somit ist eine schnelle Reaktion auf die Preisentwicklung eingeschränkt. Bei langfristigen Verträgen, ist ein Wechsel bei günstigeren Angeboten nur schwer möglich. Aus diesem Grund sollten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Preisgarantie und Vertragslaufzeit achten.

Versorger wechseln lohnt sich

Bei einem Wechsel des Gasanbieters, können je nach Verbrauch und Tarif hunderte von Euro pro Jahr eingespart werden. Ein Vergleich von alternativen Angeboten lohnt sich in jedem Fall. Sie finden aktuelle Gastarife und Anbieter mit alternativen Angeboten in unserem Gas-Vergleichsrechner. Besonders transparent ist, dass nicht nur ein anderer Anbieter, sondern auch der aktuelle Versorger im Rechner berücksichtigt werden kann. Wir empfehlen daher, den günstigsten Tarif des Grundversorgers mit dem eigenen Tarif und mit den Tarifen alternativer Gasanbieter zu vergleichen.

Kündigen und wechseln

Ein Gasanbieter-Wechsel ist ein rein formaler Prozess – eine Unterbrechung der Gasversorgung findet zu keinem Zeitpunkt statt. Die lokalen Grundversorger sind gesetzlich zur Belieferung verpflichtet. Die Versorgung erfolgt bis zur erfolgreichen Übergabe an den neuen Versorger. Die Zähler und Leitungen sind nach wie vor Eigentum des Netzbetreibers, dieser ist bei Störungen oder Wartungen zuständig. Die Kündigung Ihres bisherigen Versorgers übernimmt in der Regel der neue Gasanbieter. Selbst kündigen sollten Sie, wenn die Kündigung aufgrund einer Preiserhöhung im Rahmen einer Sonderkündigung erfolgen soll.

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Warum kann man den Versorger wechseln?

Seit dem 1. April 2006 dürfen Verbraucher den Gasanbieter wechseln, dies war bereits für 1998 geplant. Im Jahr 1998 wurden die Energiemärkte offiziell liberalisiert. Ein Wechsel des Stromanbieters war bereits möglich, dies sollte nun auch für den Gasanbieter gelten. Die Öffnung des Gasmarktes ist auf viel Wiederstand gestoßen und es dauerte seine Zeit bis zum tatsächlichen Zugang.

Das Bundeskartellamt hat im Februar 2006 angekündigt, dass private Gaskunden ab dem 1. April 2006 den Gasanbieter wechseln können. Die Marktöffnung ist auf eine Vereinbarung zwischen dem Bundeskartellamt und mehreren Gasversorgern zurückzuführen. Diese sind aufgrund ihrer Verweigerungshaltung und hoher Preissteigerungen besonders negativ aufgefallen.

Die Energiekonzerne E.ON, RWE, MITGAS, SpreeGas, ENTEGA und ein Betrieb der Thüga AG, haben Privatkunden zum 1. April die Möglichkeit zu einem Gasanbieter-Wechsel eingeräumt. Daraufhin stellte das Bundeskartellamt, die aufgrund drastischer Preissteigerungen eingeleiteten Missbrauchsverfahren gegen die Gasversorger ein. Allerdings existierten zu diesem Zeitpunkt noch keine Gasversorger, welche Kunden außerhalb ihres lokalen Liefergebietes versorgten. Es gab in keiner Region einen alternativen Gasanbieter. Ein Anbieter-Wechsel war somit erstmal nicht möglich. Im Oktober 2006 waren die ersten vereinzelten Angebote am Verbrauchermarkt verfügbar.

Seit 2006 ist der Gasmarkt in Bewegung gekommen und entwickelt sich seither dynamisch. Deutsche Haushalte haben die Möglichkeit, mittlerweile weit über 100 Anbieter zu vergleichen. Jeder Gaskunde kann seinen Gasanbieter wechseln.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Stromanbieter-Wechsel.

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